DER DEUTSCHE KINDERWUNSCH?

Dokumentarfilm

Synopsis

Das Kinderkriegen gilt in der deutschen Gesellschaft als die Erfüllung der Frau und das unendliche Mutterglück. Doch mit Kindern wird eine Frau vornehmlich nur noch als Mutter definiert: Sie soll ihr selbstbestimmtes Leben aufgeben, indem sie die Bedürfnisse ihrer Kinder vor ihre eigenen stellt - und dies sollte sie bitte auch als selbstverständlich sehen. Denn das tut eine gute Mutter. Doch was ist eigentlich eine gute Mutter?

Eine Frau hört niemals auf Frau, eine eigenständige Person zu sein, nur weil sie Kinder bekommen hat. Viele Frauen sind damit unzufrieden, können aber in der Öffentlichkeit nur selten darüber reden. 

Aber es sind nicht nur die Mütter, die an dem überholten Rollenbild leiden: Junge Frauen, die sich gerade die Frage stellen, ob sie Kinder möchten, haben oft das Gefühl, dass sie sich diese Frage überhaupt nicht stellen dürfen: sie müssen Kinder wollen. Jeder will doch Kinder. Und wenn man erst einmal Kinder hat, klappt das schon alles.

Der Film stellt sich den Fragen: Warum will eine Frau (keine) Kinder? Was macht das mit ihr und ihrer Rolle in der Gesellschaft?

 


Team

Regie, Konzept, Montage: Merle Grimme

Produktion: wirFILM Bertolone & Ehlayil GbR

Producer: Salome Tomasek

Produktion Archivmaterial: Julian Anselmino, Marie Freund

Kamera: Thomas Spitschka, Felix Pflieger

 


Dieses Projekt entsteht mit StudentInnen der Hochschule für Fernsehen und Film München.